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Kritik muss nicht destruktiv sein...! |
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Obwohl wir in einigen Punkten sicherlich auf eine GUTE Zusammenarbeit
mit der Mehrheit verweisen können, gibt es daneben eine Reihe von KRITIKpunkten
an ihren Entscheidungen und Vorgehensweisen. Um ein möglichst vollständiges
Bild des Geschehens im Gemeinderat abzugeben, sollten wir Ihnen diese hier
nicht vorenthalten.
Die wichtigsten Punkte haben wir deshalb stichpunktartig zusammengefasst
und – insofern möglich – mit Bildmaterial unterlegt. Sollte
es vorkommen, dass die Mehrheit unsere Vorschläge daraufhin doch noch
beherzigt, werden wir dies selbstverständlich hier mitteilen.
Na denn, auf dass unsere Kritik konstruktiv verstanden und diese Rubrik
damit künftig überflüssig wird!
Falls Sie weitere Fragen zu den einzelnen Punkten haben, können
Sie sich jederzeit bei uns melden. |
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Verteilerschlüssel
für Vereinszuschüsse: Nicht alle Vereine darin erfasst!
Vereine haben künftig nur noch einen Ansprechpartner für
die Beantragung und Gewährung von Zuschüssen: die Gemeinde.
Anstatt aber einen auf die vorliegenden Verhältnisse zugeschnittenen
Verteilerschlüssel zu gestalten, wurden die von der DG angewandten
Verteilerkriterien schlichtweg übernommen. Dadurch wurden einige
Vereine nicht in den Beschlüssen berücksichtigt, und für
diese liegt folglich immer noch kein eindeutiger und kohärenter
Verteilerschlüssel vor. Sie erhalten „nur“ die bisherigen
Funktionszuschüsse seitens der Gemeinde, die sie auch bisher bekommen
haben.
Weitere Kritikpunkte und welche Vereine davon betroffen sind, lesen
sie hier.
Löblich
ist der prinzipielle Ansatz der Mehrheit, dass in Zukunft kein Verein
unterm Strich weniger, sondern „eher mehr“ bekommen
soll. Dies gilt es aber im Einzelfall zu überprüfen.
Des Weiteren wurde auf unsere Anmerkungen in der Kommission und im
Gemeinderat hin die Bedingung, eine Mindestzahl von 10 jugendlichen
Mitgliedern pro Sportverein vorweisen zu können, damit jugendliche
Mitglieder überhaupt bezuschusst werden können, glücklicher
Weise aufgehoben.
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Bauhof Manderfeld : An der Wahrheit vorbei !
Prinzipiell sträuben wir uns gegen jedes Geplänkel im Gemeinderat
indem es nur darum geht wer wann welche Idee hatte, denn wichtig ist in
erster Linie nur die Sache und nicht die Person, dies zum Wohle aller
Bürgerinnen und Bürger. Doch muss auch die Wahrheit ihren Platz
in der Politik haben! Die Selbstbeweihräucherung der Vertreter des
Kollegiums mit den Ideen anderer ist für uns absolut inakzeptabel,
weswegen wir mit dem „Fall“ Gemeindebauhof Manderfeld ein
klares Exempel statuieren wollten.
Wir hoffen, dass das Kollegium die Ideen und die Arbeit anderer in Zukunft
mehr schätzt und nicht mehr für ihre Zwecke missbraucht!
Hier geht es zu unserer Wahlwerbung
von September 2006, auf die wir uns in unserem Leserbrief
berufen.
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Vernachlässigung des Wirtschaftsausschusses:
Obwohl es für unsere Gemeinde wichtig wäre, hat der Ausschuss
für Wirtschaftsförderung in der laufenden Legislaturperiode
bislang nicht einmal getagt. Dabei hätten wir dem Kollegium gerade
hier zahlreiche Ideen und Impulse vorzuschlagen (siehe „Ideensammlung
zur Förderung des Wohn- und Wirtschaftsstandortes Büllingen“).
Wir hoffen, dass die Wirtschaftskommission in naher Zukunft einberufen
wird und die ein oder andere Idee
der FBB dort auf fruchtbaren Boden stößt.
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Zögerliche Haltung der Mehrheitsfraktion gegenüber unserem Vorschlag
einer „sozialen“ Gestaltung der Sanierungsprämie:
Obwohl wir bereits Anfang des Jahres einen konkreten Vorschlag
unterbreitet haben, hat die Mehrheit bzw. das Kollegium bisher keine Stellung
dazu bezogen. Wir warten weiterhin auf Antwort.
Auf
der Ratssitzung vom 19. Dezember 07 wurde einstimmig beschlossen, die
Sanierungsprämie sozialer zu gestalten; was konkret bedeutet, dass
ab dem 1. Januar 08 auch Anträge mit einer Mindestinvestition von
5000 € berücksichtigt werden können (die Höchstsumme
der Bezuschussung beläuft sich dabei auf 5000 €) – nach
5 Jahren kann zudem erneut ein Antrag gestellt werden. Ein Resultat guter
Zusammenarbeit von Mehrheit und Opposition!
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Kirchenbering Büllingen:
- mangelhaft ausgeführte Arbeit trotz
hohem Zeitaufwand / langer Arbeitsphase
- unter Verwendung von teilweise minderwertigem
Material
- starke Verengung der Straßenkreuzung
durch den weit auslaufenden Kirchenvorplatz
Diese und weitere Mängel
haben wir dem Bauschöffen bereits mitgeteilt. Nun gilt es, im Auge
zu behalten, ob und wie diese Mängel seitens des ausführenden
Unternehmens behoben werden.
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Vergesslichkeit:
Die Mehrheit hatte vergessen, dass auch ein Mitglied unserer Fraktion
die Gemeinde Büllingen in der Interkommunale für Sozial- und
Gesundheitswesen vertreten darf.
Dies wurde uns allerdings nach Veröffentlichen eines Leserbriefes
zugestanden...
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Einschränkung unseres Fragerechtes.
Fragen, neue Anregungen und Vorschläge unsererseits scheinen vom
Kollegium nicht sonderlich erwünscht zu sein. So mussten wir erleben,
- wie uns verwehrt wurde, fristgerecht eingereichte
schriftliche Fragen persönlich zu kommentieren und/oder zu erläutern;
- wie Fragen, die eigentlich eine gute Absicht
hatten, negativ vom Bürgermeister und/oder dem Kollegium dargestellt
wurden (und deshalb nicht selten heftige Diskussionen verursachten);
- wie mehrere Fragen ohne Angabe nachvollziehbarer
Gründe abgelehnt wurden. Beispiele sind die „Bitte
um Antwort auf 'Verkehrsfrage'“ (die stattdessen kurzerhand
per Mail
beantwortet wurde), und die Bitte
um Stellungnahme der Schöffin für Soziales zur Einsetzung eines
Seniorenrates; der nicht stattgegeben wurde, da es sich – laut
Bürgermeister – dabei nicht um eine eindeutige „Frage“
handelte…
- wie Anhänge, die wir zusammen mit
der Frage eingereicht haben – per Post und per Mail –
auf sonderbare Weise verloren gingen (Beispiel Beschlussentwurf
Mosquitos).
Kurzum: Es wurde mehrmals versucht, uns in unserem Recht, Fragen zu stellen
und das Kollegium öffentlich zu kontrollieren, einzuschränken
– obwohl dies wesentliche Aufgaben einer Opposition sind. Wir lassen
uns dennoch nicht entmutigen und hoffen, dass solche Vorfälle in
Zukunft nicht mehr vorkommen.
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Umbau der Gemeindeschule Rocherath-Krinkelt:
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieses Umbaus erscheint uns unverhältnismäßig.
Zudem wurden die Ratsmitglieder nicht über neu hinzugekommene Änderungen
des Umbauvorhabens informiert; weshalb dies vor dem Ratsbeschluss unbedingt
in einer Kommissionssitzung hätte besprochen werden müssen.
Unsere
diesbezügliche Kritik hat dazu geführt, dass seitens des Kollegiums
zugesagt wurde, Projekte künftig erst zur Abstimmung zu bringen,
wenn die letzten Planänderungen besprochen sind.
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„Akte
Pauls“:
Hier haben wir vor allem kritisiert, dass Bevölkerung und Gemeinderat
mehrmals getrennt informiert wurden, was zu unterschiedlichen Informationen
und Misstrauen geführt hat.
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Ablehnung unseres Vorschlags der Senkung der Immobiliensteuer:
Leider war die Mehrheit nicht mit unserem
Vorschlag einverstanden, angesichts der Mehreinnahmen
durch die (verpflichtete) Erhöhung des Wasserpreises die Immobiliensteuer
von 1900 auf 1600 Zuschlagshundertstel zu senken. Stattdessen will sie
der Bevölkerung diese Mehreinnahmen auf anderem Wege zugute kommen
lassen. Wir sind gespannt...!
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Nichteinbeziehen der ÖKLE in die Gestaltung der Büllinger Ortsdurchfahrt:
Die ÖKLE hätte dem von der Gemeinde beauftragten Gartenbauarchitekten
hier beratend zur Seite stehen können, indem sie einen ersten Ideeninput
für (Um)Gestaltungsmöglichkeiten gegeben hätte.
Unser dazu schriftlich eingereichter Vorschlag
wurde jedoch vom Kollegium abgelehnt.
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